Auf Woko Games heißt das Spiel Crazy Driver Men. Im Titelbildschirm steht Tuk Tuk Crazy Driver – und dieser Name verrät deutlich besser, was dich erwartet. Du fährst ein kleines orange-gelbes Dreirad durch Straßen voller Zombies. Vor der Fahrt kannst du dir einen Upgrade-Bildschirm mit Herz-, Schild- und XP-Symbolen ansehen. Jede Verbesserung kostet Münzen; du hast also auch über den nächsten Versuch hinaus ein Ziel.
Auf der Straße verlangen verschiedene Dinge ganz unterschiedliche Reaktionen. Zombies fährst du an, um Punkte zu sammeln. Hindernissen weichst du aus. Power-ups mitzunehmen lohnt sich ebenfalls, solange du dafür nicht dein Tuk-Tuk in Gefahr bringst. Die Arcade-Fahrten leben von schnellen Entscheidungen – manchmal musst du schon die nächste treffen, während du die vorige noch korrigierst.
Der naheliegende Fehler ist, allem reflexartig auszuweichen. Dann verpasst du die Zombies, die dir Punkte bringen. Jagst du dagegen zu verbissen nach Punkten, kann ein Hindernis direkt neben deinem Ziel die Fahrt beenden. Ein guter Versuch findet seinen Rhythmus: Zombie anpeilen, am Hindernis vorbeiziehen und sich für das Nächste wieder richtig positionieren.
Die Stadt im Comicstil gibt dem Spiel einen eigenwilligen Humor. Zwischen Häusern und Schaufenstern wirkt dein Tuk-Tuk winzig, trotzdem schickst du es mitten durch die Untoten. Dank der kräftigen Farben lässt sich die Straße gut überblicken. Schwierig ist die Frage, wo dein Fahrzeug einen Augenblick später sein sollte.
Über die Levelauswahl gelangst du zu den einzelnen Strecken; noch gesperrte Abschnitte sind mit Vorhängeschlössern markiert. Nach einer Fahrt zeigt dir das Ergebnis Entfernung und Münzen. So siehst du, wie weit du gekommen bist, kannst dir bei genügend Münzen ein Upgrade kaufen und es erneut versuchen. Hat dich bei der Jagd auf einen Zombie ein Hindernis erwischt, weißt du immerhin, welche Entscheidung du ändern musst.

