Auf den ersten Blick wirkte Planet Protector von Alisgame auf Woko Games wie ein einfacher Klon des Arcade-Klassikers Asteroids. Doch schon nach wenigen Klicks belehrte mich das Spiel eines Besseren und machte aus einem schlichten Prinzip einen echten Reaktionstest. Du fliegst hier nicht frei über den Bildschirm und musst dich auch nicht mit komplizierten Upgrade-Menüs herumschlagen. Stattdessen steht eine leuchtend orangefarbene Sonne mitten im Weltall, die nur von einem einzigen kleinen Satellitenschiff wie von einem dünnen Schutzschild umkreist wird.
Die Aufgabe klingt simpel: Halte die grauen Weltraumfelsen davon ab, in den Kern einzuschlagen. Der Haken ist, dass dein Schiff fest an seine Kreisbahn gebunden ist und du lediglich die Richtung änderst. Jeder Klick wechselt die Flugrichtung blitzschnell und feuert gleichzeitig leuchtend blaue Laserschüsse ab. Die Asteroiden fliegen keineswegs auf geraden Bahnen heran; sie verändern ihr Tempo und kommen aus unterschiedlichen Winkeln. Zu Beginn ging es gemütlich los, und ich wechselte ganz entspannt die Richtung, schoss Felsen ab und genoss den funkelnden Sternenhimmel. Das lockere Gefühl war jedoch sofort vorbei, als der Punktezähler auf dem Planeten zweistellig wurde.
Ein kleiner Klickfehler oder kurzes Zögern reicht völlig aus, damit ein Asteroid den Kern trifft und die Runde sofort beendet. Als Brocken fast zeitgleich von zwei gegenüberliegenden Seiten anrauschten, klickte ich wie wild doppelt, um das Schiff herumzuwerfen, während die Finger vor Anspannung steif wurden. Wenn ein Schuss danebengeht, schlüpft der Felsbrocken oft knapp am Visier vorbei und kracht ungebremst in die Sonne, noch während man versucht umzudrehen.
Wenn du nach einem schnellen Spiel suchst, das deinen Puls hochtreibt, probiere Planet Protector einfach mal aus. Es läuft direkt im Browser und sieht grafisch richtig scharf aus. Leg los, teste deine Reaktionen und schau, wie viele Punkte du schaffst, bevor der Planet zu Sternenstaub zerfällt!








