Ein kleines Quadrat befindet sich in der unteren linken Ecke des Bildschirms, während das Ziel ganz auf der anderen Seite liegt. Dazwischen gibt es keine Monster, keine tiefen Abgründe und keine gefährlichen Hindernisse. Wie schwer kann es also sein, das Quadrat ins Ziel zu bringen? Probier es aus und finde es selbst heraus! Square Gravity ist ein auf Schwerkraft basierendes Puzzlespiel von fight boys, das du online auf Woko Games spielen kannst. Deine Aufgabe ist es, ein kleines Quadrat durch verschiedene Level mit unterschiedlichen Anordnungen zum Ziel zu führen. Das Spiel sieht unglaublich einfach aus, aber das Quadrat genau an die richtige Stelle zu bringen, erfordert etwas Geduld.
Wenn du dir Square Gravity ansiehst, wirst du feststellen, dass auf dem Bildschirm kaum mehr als ein hellblaugrauer Hintergrund und ein paar dunkle Linien zu sehen sind. Die Figur, die du steuerst, ist einfach ein kleines Quadrat mit abgerundeten Ecken. Keine Augen, keine Arme und nicht einmal Beine! Auch das Ziel ist ganz schlicht: 9 kleine Punkte, die auf der anderen Seite des Bildschirms ein Quadrat bilden. Das Ganze sieht eher wie eine Geometrieaufgabe als wie ein Videospiel aus, aber genau das hat seinen Reiz. Ohne Zeichentrickfiguren oder auffällige Effekte, die dich ablenken, kannst du dich ganz auf das kleine Quadrat und den richtigen Weg zum Ziel konzentrieren.
Im ersten Level startet dein Quadrat in der Nähe der unteren linken Ecke eines Bereichs, der von dicken Linien umgeben ist. Die Punkte befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite, nahe der unteren rechten Ecke. Der Abstand zwischen den beiden Positionen ist nicht besonders groß und es gibt zunächst kaum Hindernisse. Das ist eine gute Gelegenheit, dich mit der Steuerung vertraut zu machen und zu beobachten, wie sich das Quadrat bewegt. Das Ziel scheint ganz nah zu sein, aber entscheidend ist, das Quadrat an die richtige Stelle zu bringen, statt es einfach wahllos zu bewegen.
In den nächsten Leveln wird es etwas interessanter. Das Spielfeld besteht nicht mehr nur aus einer freien Fläche, sondern es tauchen waagerechte Wände auf. Manche reichen von der linken Seite bis zur Mitte, andere ragen von der gegenüberliegenden Seite hinein. Diese Hindernisse teilen das Spielfeld in kleinere Bereiche auf. Dadurch ist der Weg zum Ziel nicht mehr so direkt wie am Anfang. Du musst dir ansehen, wo die Wände stehen, und herausfinden, wie du sie umgehen kannst. Manchmal siehst du das Ziel direkt vor dir, aber der Weg dorthin ist viel länger, als du erwartet hast.
Mir gefällt, wie Square Gravity aus ein paar einfachen Linien eine echte Herausforderung macht. In vielen Spielen sorgen Gegner, hohes Tempo oder bewegliche Hindernisse für die Schwierigkeit. Hier kann schon eine einzige zusätzliche Wand in der Mitte des Bildschirms dafür sorgen, dass du ein Level völlig anders lösen musst. Vielleicht weißt du genau, wo du hinwillst, musst aber trotzdem erst herausfinden, welchen Weg dein Quadrat nehmen soll. Es fühlt sich an wie ein kleines Rätsel, bei dem genaues Beobachten und das Verständnis für die Bewegung der Spielfigur besonders wichtig sind.
Auch die Schwerkraft spielt in Square Gravity eine wichtige Rolle. Statt über Gegner zu springen oder anzugreifen, konzentrierst du dich darauf, wie sich das Quadrat in einem begrenzten Raum bewegt. Die äußeren Begrenzungen und die Wände bilden Hindernisse, um die du herumkommen musst. Eine Stelle, die leicht erreichbar aussieht, kann überraschend schwierig werden, wenn eine Wand im Weg steht. Deshalb lohnt es sich, vor dem ersten Zug kurz das gesamte Spielfeld anzusehen. Manchmal ist es viel hilfreicher, den richtigen Weg zu finden, als einfach möglichst schnell voranzukommen.
Square Gravity bietet 20 Level, die auf dem Levelauswahlbildschirm angezeigt werden. Du beginnst mit Level 1 und arbeitest dich nach und nach durch die weiteren Herausforderungen. In jedem Level kannst du dein Beobachtungsvermögen und deine Geschicklichkeit erneut unter Beweis stellen. Zwanzig Level klingen vielleicht nicht nach besonders viel, aber bei einem Puzzlespiel wie diesem kommt es nicht nur auf die Anzahl an. Schon ein paar anders platzierte Wände können die Lösung völlig verändern. Du musst also einen neuen Weg finden, statt einfach die Bewegungen aus dem vorherigen Level zu wiederholen.
Mir gefällt auch die übersichtliche Benutzeroberfläche. Während des Spiels siehst du oben links ein Soundsymbol und oben rechts eine Schaltfläche mit vier kleinen Quadraten, über die du zur Levelauswahl gelangst. Es gibt keine unzähligen Zahlen, die Platz wegnehmen, und keine ständigen Effekte, die dich ablenken. Der größte Teil des Bildschirms ist für dein Quadrat, die Wände und das Ziel reserviert. Das passt gut zu einem Spiel, bei dem du deinen Weg genau beobachten musst. So erkennst du sofort, wo die Hindernisse stehen und wohin du gelangen sollst.
Square Gravity eignet sich auch gut, wenn du kurze Puzzlespiele auf dem Handy magst. Du kannst die Schaltflächen auf dem Touchscreen verwenden, ohne komplizierte Bewegungen lernen zu müssen. Doch eine einfache Steuerung bedeutet nicht, dass jedes Level leicht zu schaffen ist. Wenn weitere Wände auftauchen, musst du genauer auf die Position deines Quadrats achten und einen Weg zum Ziel finden. Ich finde, das ist eines dieser Spiele, bei denen man nach einem schwierigen Level sofort das nächste ausprobieren möchte, nur um zu sehen, welche neue Anordnung einen dort erwartet.
Wenn du Spiele mit leuchtenden Farben, viel Action und endlosen Missionen gewohnt bist, bietet Square Gravity eine schöne Abwechslung. Hier gibt es keine riesigen Bosse zu besiegen und keine Hunderte von Münzen einzusammeln. Du musst nur ein winziges Quadrat an seinen Bestimmungsort bringen. Spiele Square Gravity auf Woko Games und finde heraus, ob du alle 20 Level schaffst. Vielleicht löst du jedes Rätsel im Handumdrehen. Oder du brauchst viel länger als erwartet, nur um an einer kleinen Wand vorbeizukommen. Falls das passiert, gib nicht gleich dem Quadrat die Schuld. Das arme Ding hat schließlich nicht einmal Beine, um selbst zum Ziel zu laufen!


